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Europäischen Arbeitsmarkt

Beschäftigung in Frankreich

Wirtschaft

Frankreich ist nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft in Europa. Wichtige Industriezweige in Frankreich sind Telekommunikation, Pharmazeutik, Schiffbau und Fahrzeugbau. Historisch gesehen ist Frankreich ein Förderer der Kernenergie, etwa 56 Reaktoren erzeugen fast siebzig Prozent der gesamten Stromerzeugung (2023). Der Energiesektor ist für zahlreiche Arbeitsplätze verantwortlich.

Demografie

In der Französischen Republik leben etwa 65 Millionen Menschen. Davon leben 2,7 Millionen Menschen in den französischen Überseegebieten (2022), zum Beispiel in Französisch-Guayana. Wie viele westeuropäische Länder erlebte auch Frankreich unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg einen "Babyboom".

Migration

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gab es ein enormes Wirtschaftswachstum, das zu einer erhöhten Nachfrage nach Arbeitskräften führte, um die zahlreichen offenen Stellen zu besetzen. Die Arbeitgeber fanden schnell neue Mitarbeiter in den ehemaligen französischen Kolonien, vor allem in Algerien, Tunesien und Marokko. Bis heute beläuft sich die Zahl der Einwanderer aus nordafrikanischen Ländern auf 1,6 Millionen. Die Zuwanderung macht ein Viertel des Bevölkerungswachstums aus.

Beschäftigung

Die normale Wochenarbeitszeit für reguläre Arbeitsplätze beträgt in Frankreich 35 Stunden. Die Idee hinter der kurzen Wochenarbeitszeit ist, dass dadurch mehr Menschen eingestellt werden können. Bisher haben die Statistiken diese Theorie nicht bestätigt, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass es für Arbeitgeber schwierig ist, bei einem wirtschaftlichen Abschwung Mitarbeiter zu entlassen. Wie in vielen westlichen Ländern herrscht auch in Frankreich seit vielen Jahren ein Mangel an hochqualifizierten Fachkräften.

Arbeiten in Frankreich

Frankreich nimmt am Blue-Card-Programm der EU teil. Der vollständige Name der Blue Card auf Französisch lautet carte de séjour passeport talent - carte bleue européenne -.

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